Logopädische Praxis & Seminarhaus
..................................................................................................................................
....................................................................................................................................................................................

Feldenkrais

Funktionale Integration

Therapeut: Marcel Welsch

Feldenkrais -Funktionale Integration wird in Einzelarbeit angewandt. Sie basiert auf den gleichen neurophysiologischen Zusammenhängen wie die Gruppenarbeit, ist jedoch individuell auf die speziellen Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet. Über Berührung und Bewegt-Werden durch den Therapeut entsteht eine Art "Gespräch ohne Worte". Das passive Bewegt-Werden eröffnet oft einen direkteren und schnelleren Zugang zu neuen Bewegungsmustern, die im aktiven Bewegen leicht verborgen bleiben. Der Feldenkrais-Therapeut spürt unwillkürliche Muskelaktivität auf, die eine Bewegung begrenzt und bietet alternative Bewegungsmuster an. Die sinnliche Erfahrung eines solchen neuen Bewegungsmusters kann dann in das eigene Repertoire aufgenommen werden. Selbst "eingefleischte" Verhaltensweisen lassen sich in neue Möglichkeiten verwandeln. Die Resultate sind oft eindrucksvolle und elementare Veränderungen.

Der Patient liegt dabei in bequemer Kleidung auf einer niedrigen, breiten Liege und wird durch sanfte, aber klare Berührungen bewegt. Mal wird der Kopf gerollt oder gehoben, mal ein Bein oder Arm gebeugt oder durch sanften Druck oder Zug an Verbindungen z. B. zwischen Becken und Brustkorb "erinnert".

Funktionale Integration ist besonders geeignet für Menschen, die Interesse an ihren persönlichen, motorischen Verhaltensweisen haben und Alternativen kennenlernen möchten. Alter, Vorbildung oder körperliche Konstitution spielen dabei keine Rolle. Auch körperliche Probleme und viele andere psychosomatische Erkrankungen können positiv beeinflußt werden.

Anwendungsgebiete

  • Im Bereich des Bewegungsapparates
    Rücken-, Knie- und Schulterbeschwerden, Kieferfunktionsstörungen, Fußprobleme, Beschwerden bei künstlichen Gelenken, Beschwerden bei Körperbehinderungen
  • Im neurologischen Bereich
    Morbus Parkinson, nach Schlaganfall, Gleichgewichtsstörungen, Embryopathien
  • Im psychosomatischen Bereich
    Angststörungen, Verstimmungen, Stress, Erschöpfung, Süchte

Quelle: FVD